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DGAP-News: init innovation in traffic systems SE: init erwartet wieder stärkeres Wachstum und höhere Erträge

DGAP-News: init innovation in traffic systems SE / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Dividende
init innovation in traffic systems SE: init erwartet wieder stärkeres Wachstum und höhere Erträge

15.05.2019 / 15:25
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- Auftragsbestand und Auftragseingang auf Rekordniveau

- Dividende auf 0,12 Euro festgesetzt, Aufsichtsrat neu gewählt

Für die init innovation in traffic systems SE (ISIN DE 0005759807) ergeben sich aktuell große Chancen aus der Verknüpfung der Megatrends Digitalisierung und Mobilität. Wie init-Gründer und Vorstandsvorsitzender Dr. Gottfried Greschner heute bei der Hauptversammlung in Karlsruhe ausführte, sollte dies das Wachstum des Unternehmens über 2019 hinaus beflügeln. Als Beleg dafür konnte der Vorstandsvorsitzende nicht nur auf einen Rekordauftragsbestand von rund 178 Mio. Euro verweisen, sondern auch auf einen Rekordauftragseingang von über 69 Mio. Euro im ersten Quartal 2019. «Wir halten trotz der gestiegenen weltwirtschaftlichen Risiken weiter einen stabilen Wachstumskurs und können auch wieder höhere Erträge erzielen», sagte Greschner vor rund 210 Aktionärinnen und Aktionären.

«Auf der Basis von umfangreichen Maßnahmen zu Effizienzsteigerung und Prozessoptimierungen gehen wir in Zukunft von steigenden EBIT-Margen aus. Für 2019 erwarten wir derzeit einen Konzernumsatz von rund 145 Mio. Euro sowie ein EBIT von rund 7,5 Mio. Euro. Das entspricht - bereinigt um einmalige Sonderfaktoren - einem Zuwachs von 12 Prozent gegenüber 2018», betonte der Vorstand in seinem Bericht.

Deutlicher Umsatz- und Ergebniszuwachs

Dabei ist der international führende Anbieter von integrierten Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketinglösungen für Busse und Bahnen gut ins Geschäftsjahr 2019 gestartet. Mit 69,2 Mio. Euro verbuchte init den höchsten jemals in einem ersten Quartal erzielten Wert für Neuaufträge. Auch beim Umsatz (+20 Prozent) und im Ergebnis konnte init trotz der weltwirtschaftlichen Turbulenzen kräftig zulegen. So wuchsen die Umsätze auf 35,3 Mio. Euro (Q1 2018: 29,5 Mio. Euro) und das EBIT erhöhte sich auf 1,1 Mio. Euro (Q1 2018: 0,4 Mio. Euro). Das Konzernergebnis belief sich zum 31. März 2019 auf 0,7 Mio. Euro und liegt damit ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 0,2 Mio. Euro.

Der Markt für init-Systeme befindet sich nach Überzeugung des Vorstands in einem durch Digitalisierung und Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger gekennzeichneten technologischen Umbruch. Die daraus entstehenden neuen Bedürfnisse auf Kundenseite führen zu nachhaltigen zusätzlichen Wachstumschancen für init. In den "Smart Cities" der Zukunft werden bestehende und neue Verkehrsträger aufeinander abgestimmt, von Leihfahrrädern, Car Sharing Angeboten über Bedarfsverkehre bis hin zum autonomen Fahrzeug, das auch als Zubringer zum Linienverkehr fungiert. «All das kann über unser System geplant, gesteuert und entsprechend abgerechnet werden. So führen die neuen Anforderungen an die Verkehrsbetriebe letztlich zu neuen Nachfragepotenzialen für init», so Greschner.

Steigende Nachfrage nach Smart Ticketing und Elektromobilitätslösungen

Entscheidender Wettbewerbsvorteil der init ist, dass sie ihren Kunden integrierte Gesamtlösungen anbietet. Ein wichtiger Teil des Produktspektrums sind dabei "smarte" Ticketingsysteme. So managt die Software der init-Tochter HanseCom heute bereits die Fahrgeldeinnahmen für die größten Verkehrsbetriebe im deutschsprachigen Raum, bspw. in Berlin, Hamburg, München und Wien. Die HanseCom habe in Zukunft große Chancen auch international zu wachsen. Ein neues Angebot, das immer mehr Kunden nachfragten, sei neben der Wartung auch die Übernahme des technischen Betriebs der gelieferten Systeme durch init. Außerdem biete init seinen Kunden bereits heute ein Gesamtlösungspaket für den Einsatz von Elektrobussen. Damit ist init Innovationsführer in einem absoluten Wachstumsmarkt - denn die Einführung von Elektrobussen wird politisch massiv vorangetrieben.

Ebenso aussichtsreiche Ertragsperspektiven für init seien mit europäischen Forschungsprojekten wie etwa Aim4it verbunden, bei dem ein öffentliches Transportsystem entwickelt wird, das barrierefreien Zugang für Fahrgäste mit besonderen Mobilitätsbedürfnissen ermöglicht. Ein davon abgeleitetes Pilotprojekt wurde kürzlich in Singapur erfolgreich eingeführt, und ist für den UITP Award (Auszeichnung des Weltverbands für öffentliches Verkehrswesen) in der Kategorie «Diversity & Inclusion» in der Finalrunde platziert. «Bevölkerungswachstum, zunehmende Urbanisierung und der drohende Kollaps des Individualverkehrs führen weltweit zu steigenden Fahrgastzahlen im ÖPNV. Daher nimmt in vielen Ländern und Regionen die Bereitschaft zu, den ÖPNV auszubauen und Mittel dafür bereit zu stellen. Um den rasant wachsenden Mobilitätsbedarf zu bewältigen und gleichzeitig Umweltbelastungen zu vermeiden, sind Milliardeninvestitionen in intelligente Verkehrssysteme erforderlich. Dies wird langfristig das Wachstum von init befördern. Dafür haben wir uns in einigen Teilbereichen mit vorsichtigen Akquisitionen verstärkt und sind heute mit unseren integrierten Lösungen hervorragend aufgestellt», betonte Greschner.

Diese Strategie fand auch die überwältigende Zustimmung der Aktionärinnen und Aktionäre. Sie zeigte sich auch in den hohen Mehrheiten bei den Abstimmungen über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat.

Dividende und Aufsichtsratswahlen

Auch der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zur Verwendung des Bilanzgewinns fand nach kurzer Debatte mit 99,8 Prozent letztlich eine klare Mehrheit. Demnach erhalten die Aktionärinnen und Aktionäre für das Geschäftsjahr eine Dividende von 0,12 Euro pro Aktie (Vorjahr: 0,22 Euro).

Auch bei den Neuwahlen des Aufsichtsrats folgten die Aktionärinnen und Aktionäre dem Vorschlag der Verwaltung. So wurden Dipl.-Kfm. Hans-Joachim Rühlig, bereits seit 2011 Aufsichtsratsmitglied, Dipl.-Ing. Ulrich Sieg, Aussichtsratsmitglied seit 2014 und Drs. Hans Rat, Aufsichtsratsmitglied seit 2012, mit großer Mehrheit wiedergewählt. Neues Mitglied des auf vier Personen erweiterten Kontrollgremiums ist Dipl.-Ing. (FH) Christina Greschner. Frau Greschner verfügt über umfangreiche Kenntnisse des init-Konzerns und dessen einzelner Geschäftsfelder, auch weist Sie - neben dem Ingenieursstudium - ein zusätzliches Masterstudium in "Family Entrepreneurship" auf. Die Tochter des init-Gründers rundet somit das Kompetenzprofil des AR der init SE im Ganzen ab.





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