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DGAP-News: MOLOGEN AG: Lefitolimod - Erste klinische Daten in Kombination mit einem Checkpoint-Inhibitor sowie weitere präklinische Ergebnisse auf der SITC Konferenz 2018 vorgestellt

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MOLOGEN AG: Lefitolimod - Erste klinische Daten in Kombination mit einem Checkpoint-Inhibitor sowie weitere präklinische Ergebnisse auf der SITC Konferenz 2018 vorgestellt

12.11.2018 / 10:50
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Pressemitteilung N 26 / 2018 vom 12.11.2018

MOLOGEN AG: Lefitolimod - Erste klinische Daten in Kombination mit einem Checkpoint-Inhibitor sowie weitere präklinische Ergebnisse auf der SITC Konferenz 2018 vorgestellt

Berlin, 12. November 2018 - Das biopharmazeutische Unternehmen MOLOGEN AG präsentierte zwei Poster mit dem Hauptproduktkandidaten, dem TLR9-Agonisten Lefitolimod, auf dem SITC 2018 Kongress (The Society for Immunotherapy of Cancer) in Washington, USA (07.-11. November 2018). Das erste Poster vom MD Anderson Cancer Center in Zusammenarbeit mit MOLOGEN präsentiert Ergebnisse aus der laufenden klinischen Kombinationsstudie von Lefitolimod mit dem Checkpoint-Inhibitor Ipilimumab (Yervoy(R)). Die Daten bestätigen das günstige Sicherheitsprofil von Lefitolimod, auch in Kombination mit Ipilimumab. Besonders bemerkenswert ist darüber hinaus, dass der nachgewiesene Anstieg zytotoxischer T-Zellen in Tumorbiopsien den Wirkmechanismus von Lefitolimod im Sinne einer vorteilhaften, in präklinischen Modellen bereits etablierten, Modulation des Tumor Microenvironments (TME) nun auch beim Menschen zeigt.
Das zweite Poster präsentiert Daten zu Lefitolimod-induzierten Veränderungen des TME sowie zur Induktion eines dauerhaften immunologischen Antitumor-Gedächtnisses. In einem murinen Darmkrebsmodell führte die Monotherapie mit Lefitolimod zu einer ausgeprägten vorteilhaften Modulation des TME im Verbund mit einem verringerten Tumorwachstum. Bemerkenswerte Effekte mit einem kompletten Tumorrückgang in der Mehrheit der Mäuse wurden auch in einem Brustkrebsmodell beobachtet. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass es in einer anschließenden Re-Challenge-Studie in allen überlebenden Mäusen zu einer Abstoßung, nicht nur der ursprünglich verwendeten Tumorzellen, sondern auch einer anderen Tumorzelllinie kam, was auf die Induktion einer breiten systemischen Immunantwort gegen verschiedene Tumorarten hinweist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die präsentierten Daten eindrucksvoll die Annahme untermauern, dass Lefitolimod das TME vorteilhaft moduliert und daher ein idealer Partner für immuno-onkologische Kombinationsansätze wie z.B. mit Checkpoint-Inhibitoren sein kann.

"Wir freuen uns sehr über die ersten klinischen Daten zu Lefitolimod in Kombination mit einem Checkpoint-Inhibitor. Besonders bemerkenswert ist, dass wir neben der Bestätigung des günstigen Sicherheitsprofils auch klare Hinweise auf positive TME-modulierende Effekte bei Patienten sehen. Diese klinischen Ergebnisse werden durch weitere präklinische Daten ergänzt, die das Potenzial von Lefitolimod in der Immuno-Onkologie eindrucksvoll unterstreichen. Wir alle wissen, dass Checkpoint-Inhibitoren Unterstützung benötigen, um ihr enormes Potenzial voll auszuschöpfen, und wir haben jetzt noch mehr Grund zu glauben, dass unser TLR9-Agonist Lefitolimod auch in diesem Rahmen eine bedeutende Rolle spielen wird", sagte Dr. Matthias Baumann, CMO der MOLOGEN AG.

Erste Daten der Kombinationsstudie (Lefitolimod und Ipilimumab) bestätigen Sicherheit und Wirkmechanismus des TLR9-Agonisten
Ziel der Studie mit dem Namen "A Phase I Trial of Ipilimumab (Immunotherapy) and lefitolimod (TLR Agonist) in Patients with Advanced Solid Malignancies" ist es, zunächst die höchste verträgliche Dosis von Lefitolimod zu ermitteln, die in Kombination mit dem kommerziell erhältlichen Yervoy(R) (Ipilimumab) an Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren verabreicht werden kann. Außerdem werden die Sicherheit sowie pharmakodynamische Effekte der Wirkstoffkombination getestet. Die auf der SITC-Konferenz von dem die Studie durchführenden Team des MD Anderson Cancer Center, Houston, Texas präsentierten Daten bestätigen den Wirkmechanismus von Lefitolimod im Hinblick sowohl auf einen erhöhten Anteil als auch auf eine erhöhte Aktivierung zytotoxischer T-Zellen in Tumorbiopsien. Zusätzlich wurde die Expression von PD-1 gesteigert, was die Erfolgschancen einer zusätzlichen PD-1 Blockade erhöhen könnte. Die Kombination von MOLOGEN's TLR9 Agonisten mit dem Checkpoint Inhibitor zeigte ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil und bis hin zur höchsten verabreichten Dosis wurde keine Dosis-limitierende Toxizität beobachtet. Die klinische Kombinationsstudie wird vom MD Anderson Cancer Center durchgeführt. MOLOGEN stellt den TLR9-Agonisten Lefitolimod zur Verfügung und finanziert die Studie. Dies ist das erste Mal, dass Lefitolimod in Kombination mit einem Checkpoint-Inhibitor klinisch getestet wird. Wenn Lefitolimod die Wirksamkeit einer Immun-Checkpoint-Blockade erhöht, könnte dies das potenzielle Anwendungsspektrum des Wirkstoffs erweitern.

Eindrucksvolle immuno-onkologische Effekte von Lefitolimod in präklinischen Modellen
Nach intratumoraler Injektion von Lefitolimod wurde sowohl eine verstärkte Einwanderung von T-Zellen (CD3+ T-Zellen, besonders CD8+ T-Zellen) als auch von anti-tumoralen M1 Makrophagen in den Tumor beobachtet. Besonders wichtig ist dabei, dass diese vorteilhafte TME-Modulation, von einem immunsupprimierten ("kalten") zu einem immunreaktiven ("heißen") Zustand, zu einem verringerten Tumorwachstum in der Maus geführt hat. Darüber hinaus kam es in einem anderen Modell bei der Mehrheit der Mäuse zu einer vollständigen Rückbildung der Tumore. Hervorzuheben ist dabei besonders, dass alle überlebenden Mäuse ein dauerhaftes immunologisches Antitumor-Gedächtnis aufzeigten, nicht nur gegen die gleichen Krebszellen, sondern auch gegen verschiedene Arten von anderen Tumoren. Dies deutet auf eine Lefitolimod-induzierte Erzeugung eines systemischen Immungedächtnisses gegen gemeinsame Tumorantigene hin, die über verschiedene Tumorzelllinien hinweg exprimiert werden.

Weitere Informationen zur SITC 2018 finden Sie unter: .

MOLOGEN AG
MOLOGEN AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das mit einzigartigen Technologien und Wirkstoffen zu den Wegbereitern auf dem Gebiet der Immuntherapien gehört. Neben dem Schwerpunkt Immuno-Onkologie entwickelt MOLOGEN zudem Immuntherapien zur Behandlung von Infektionskrankheiten.
Der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeiten liegt auf der Produktfamilie DNA-basierter TLR9-Agonisten. Dazu zählen das Immuntherapeutikum Lefitolimod und die Nachfolgemoleküle EnanDIM(R).

Das Immuntherapeutikum Lefitolimod ist das Hauptentwicklungsprodukt des Unternehmens und wird derzeit in einer Phase III Studie getestet. Es wird als "Best-in-Class" TLR9-Agonist angesehen. Die Behandlung mit Lefitolimod führt zu einer breiten und starken Aktivierung des Immunsystems. Aufgrund dieses Wirkmechanismus besitzt Lefitolimod das Potenzial, in verschiedenen Indikationen eingesetzt zu werden. Lefitolimod wird zurzeit im Rahmen einer pivotalen Studie für die Erstlinien-Erhaltungstherapie bei Darmkrebs entwickelt. 2017 wurden wesentliche Daten der Phase II Studie IMPULSE in kleinzelligem Lungenkrebs veröffentlicht und die finale Auswertung im ersten Quartal 2018 bestätigte die Daten. Darüber hinaus wurden 2017 wesentliche Ergebnisse der TEACH-Studie in HIV bekannt gegeben. Zudem wird Lefitolimod derzeit in einer Phase I Kombinationsstudie mit dem Checkpoint Inhibitor Ipilimumab (Yervoy(R)) in verschiedenen Krebserkrankungen untersucht. Neben verschiedenen Checkpoint Inhibitoren ist Lefitolimod, das sich in einer klinischen Studie Phase III befindet, einer der wenigen marktnahen Produktkandidaten im Bereich der Immuno-Onkologie.

Die Pipeline von MOLOGEN steht für neue innovative Immuntherapien, insbesondere zum Einsatz gegen Krankheiten, für die ein hoher medizinischer Bedarf besteht. Die MOLOGEN AG hat ihren Sitz in Berlin und ist börsennotiert. Die Aktie (ISIN DE000A2LQ900/WKN: A2L Q90) notiert im Prime Standard der Deutschen Börse.

Kontakt
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Leiterin Investor Relations & Corporate Communications
Tel: 7 88 - 38
Fax: 7 88 - 50



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