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EQS-News: Carl Zeiss Meditec erzielt leichtes Umsatzwachstum im ersten Quartal 2023/24

EQS-News: Carl Zeiss Meditec AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartalsergebnis
Carl Zeiss Meditec erzielt leichtes Umsatzwachstum im ersten Quartal 2023/24

09.02.2024 / 07:00 CET/CEST
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Carl Zeiss Meditec erzielt leichtes Umsatzwachstum im ersten Quartal 2023/24
 
Gewinnrückgang aufgrund des erwartungsgemäß schwächeren Produktmix                                             

 

JENA, 9. Februar 2024

Carl Zeiss Meditec erzielte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 einen Umsatz von rund 475,0 Millionen Euro (Vj. 470,3 Millionen Euro), ein Wachstum von +1,0 % (währungsbereinigt: +3,3 %). Der Auftragsbestand normalisierte sich auf rund 315 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging auf rund 43,5 Millionen Euro (Vj. 60,3 Millionen Euro) zurück. Die EBIT-Marge lag bei 9,2 % (Vj. 12,8 %).

Dr. Markus Weber, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG, kommentiert zum ersten Quartal: „Wir sind solide ins neue Geschäftsjahr gestartet. Die geplanten Maßnahmen zur Bereinigung des chinesischen Vertriebskanals sowie die Währungsentwicklung haben wie erwartet Umsatz und Ergebnis belastet. Positiv wirkte sich jedoch aus, dass im Gerätegeschäft gute Auslieferungen gelungen sind und sich unsere Fertigungszeiten deutlich verbessert haben.“

Umsatzwachstum primär von Gerätegeschäft und SBU Mikrochirurgie gestützt

Im strategischen Geschäftsbereich (Strategic Business Unit, SBU) Ophthalmology ging der Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 um -2,0 % (währungsbereinigt: 0,0 %) auf 351,1 Millionen Euro (Vj. 358,2 Millionen Euro) leicht zurück. Hierbei trug im Wesentlichen der planmäßige Lagerabbau von Verbrauchmaterialien in der refraktiven Chirurgie im chinesischen Vertriebskanal negativ bei. Daneben wirkten sich zusätzlich Währungseffekte belastend aus.

Im strategischen Geschäftsbereich Microsurgery erhöhte sich der Umsatz um +10,6 % (währungsbereinigt: +13,7 %) auf 123,9 Millionen Euro (Vj. 112,0 Millionen Euro). Der Geschäftsbereich profitierte weiterhin vom Abbau des hohen Auftragsbestandes.

Heterogene Umsatzentwicklung in den Berichtsregionen

In der Region EMEA stieg der Umsatz um +28,2 % (währungsbereinigt: +30,9 %) auf 156,5 Millionen Euro (Vj. 122,1 Millionen Euro) an. Positive Wachstumsbeiträge kommen aus den Kernmärkten Frankreich, Italien und Spanien.

Der Umsatz in der Region Americas sank mit -19,9 % (währungsbereinigt: -16,6 %) von 139,9 Millionen Euro auf 112,1 Millionen Euro. Lateinamerika setzte die positive Entwicklung fort, während die USA sich zu Geschäftsjahresbeginn rückläufig entwickelten.

Die Region APAC verzeichnete mit 206,4 Millionen Euro (Vj. 208,2 Millionen Euro) einen leichten Umsatzrückgang um -0,9 % (währungsbereinigt: +0,4 %). Positive Beiträge kommen aus Indien und Südostasien. Der chinesische Markt verzeichnete indes einen Umsatzrückgang aufgrund des planmäßigen Lagerabbaus von chirurgischen Verbrauchsmaterialien.

Erwartungsgemäß rückläufiges operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr

Das operative Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern: EBIT) sank im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 auf 43,5 Millionen Euro (Vj. 60,3 Millionen Euro). Der Rohertrag geriet erwartungsgemäß aufgrund eines ungünstigeren Produktmix – resultierend aus einem höheren Geräteanteil sowie eines geringeren Anteils an Verbrauchsmaterialien infolge des Lagerabbaus im chinesischem Vertriebskanal – deutlich unter Druck.

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2023/24 wurde eine EBIT-Marge von 9,2 % (Vj. 12,8 %) erreicht. Bereinigt um Sondereffekte ergab sich ein Wert von 9,7 % (Vj. 13,4 %). Der Gewinn pro Aktie profitierte von Gewinnen aus Währungssicherungsgeschäften und belief sich im ersten Quartal auf 0,42 Euro (Vj. 0,57 Euro).

Ausblick für den weiten Geschäftsverlauf 2023/24

Das Unternehmen geht trotz geopolitischer Risiken und einem zunehmend schwierigen makroökonomischen Umfeld generell von weiterem Marktwachstum aus. Das Umsatzwachstum dürfte mindestens auf Höhe des Marktwachstums liegen. Im weiteren Jahresverlauf wird eine graduelle Erholung der EBIT-Marge erwartet. Das EBIT für das gesamte Geschäftsjahr 2023/24 sollte in etwa auf Vorjahresniveau liegen.

Umsatz nach strategischen Geschäftsbereichen

Angaben in Mio. Euro 3 Monate
2023/24
3 Monate
2022/23
Veränderung
zum Vorjahr %
Veränderung zum Vorjahr %
(währungsbereinigt)
Ophthalmology 351,1 358,2 -2,0 0,0
Microsurgery 123,9 112,0 +10,6 +13,7
Gesamtkonzern 475,0 470,3 +1,0 +3,3

 

Umsatz nach Regionen

Angaben in Mio. Euro 3 Monate
2023/24
3 Monate
2022/23
Veränderung
zum Vorjahr %
Veränderung zum Vorjahr %
(währungsbereinigt)
EMEA 156,5 122,1 +28,2 +30,9
Americas 112,1 139,9 -19,9 -16,6
APAC 206,4 208,2 -0,9 +0,4
Gesamtkonzern 475,0 470,3 +1,0 +3,3

 

Weitere Informationen zu unserer Veröffentlichung und zur Analysten-Telefonkonferenz zu den Ergebnissen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2023/24 finden Sie auf

 

Ansprechpartner für Investoren und Presse
Sebastian Frericks
Head of Group Finance & Investor Relations
Carl Zeiss Meditec AG
Tel. 03641 220-116
E-Mail:

 

 

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Reports on Carl Zeiss Meditec AG

Q1/26 schwach – ohne schnelle Verbesserung stärkere Sanierung

Die 26er Guidance (s.u.) wurde am 22.01.26 ausgesetzt. Eine aktualisierte Prognose soll spätestens zum 12.05.26 (H1/26-Report) veröffentlicht werden. Die Konsensusanpassungen sind u.E. noch nicht erfolgt;

Q1/26 weak – stronger restructuring without rapid improvement

The 26 guidance (see below) was suspended on 22.01.26. An updated forecast is to be published by 06.05.26 (H1/26 report) at the latest. In our opinion, the consensus adjustments have not yet been made; in our opinion, the share price already reflects a halving of profits in FY26.

Thomas J. Schiessle
  • Thomas J. Schiessle

Interim CEO kassiert 26er-Guidance

Die 26er Guidance wird laut adhoc Meldung vom 22.01.26 „voraussichtlich nicht erreicht werden“. Gründe hierfür sind: Ein zunehmend schwächeres Investitionsumfeld in der Region Americas; ein schwächeres Konsumenten-geschäft in China rund um das chinesische Neujahrsfest. Zusätzlich belastend sind in China Volumens-Rückgänge bei einem zugeteilten IOL-Tender und erwarteter Preisdruck bei einem bevorstehenden IOL-Tender. Geopolitische Unsicherheiten und Handelsbarrieren und FX-Gegenwind kommen hinzu....

Thomas J. Schiessle
  • Thomas J. Schiessle

Interim CEO misses FY26 guidance

According to an ad-hoc report dated 01/22/26, the 26 guidance is "unlikely to be achieved." The reasons for this are: an increasingly weaker investment environment in the Americas region; weaker consumer business in China around the Chinese New Year. Additionally burdensome in China are volume declines in an allocated IOL tender and expected price pressure in an upcoming IOL tender. Geopolitical uncertainties, trade barriers, and FX headwinds also complicate matters. A revised forecast is expe...

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